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DEUTZ halten 20.02.2008
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Aktie von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) unverändert mit "halten" ein.
Die DEUTZ AG habe gestern vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2007 veröffentlicht, die für die Analysten keinerlei Überraschungen enthalten hätten. Die Zuwächse würden sich auf die fortgeführten Geschäftsaktivitäten Kompaktmotoren und DEUTZ Customised Solutions beziehen.
Beim Umsatz habe ein Anstieg um 29% auf 1.500 Mio. EUR generiert werden können. Das EBIT sei um 43% auf 95 Mio. EUR angestiegen. Der Auftragseingang habe sich um 22% auf 1.600 Mio. EUR erhöht. Die EBIT-Marge belaufe sich somit auf 6,3% nach 5,6% im fortgeführten Geschäft des Vorjahres. Nähere Informationen zu den einzelnen Segmenten werde es erst bei Vorlage der endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2007 geben. Große Überraschungen sollte es im vierten Quartal allerdings nicht gegeben haben.
Der neue Vorstandsvorsitzende Helmut Leube, der vor seiner jetzigen Tätigkeit u.a. beim Automobilzulieferer Webasto und bei BMW tätig gewesen sei, erwarte, dass der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr noch mal um 10% bis 15% gesteigert werden könne. In den USA (Anteil am Umsatz ca. 14%) erwarte man Ergebnisse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2007. Aufgrund der diversifizierten Abnehmerstruktur dort erwarte DEUTZ keine wesentlichen Auswirkungen der Immobilienkrise. Mit hohem zweistelligem Wachstum rechne die Gesellschaft u.a. in Asien mit deutlichen Impulsen aus der Landwirtschaftstechnik und dem Bausektor. Der Januar sei angabegemäß mit Ergebnissen über den Budgetplanungen sehr gut gelaufen. Durch gute Verbindungen zu den Kunden und einer entsprechenden Wertung der Aussagen durch Risikomodelle sehe der Vorstandsvorsitzende diese Guidance als sicher an. Doppelbuchungen bzw. Stornierungen seien angabegemäß in der Branche nicht üblich.
Die EBIT-Marge sehe die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr bei ca. 7%. Positiv würden sich demnach u.a. die nicht wieder auftretenden zusätzlichen Logistikkosten (15 Mio. EUR in 2007) auswirken. Die zukünftige Strategie, die der neue CEO fahren werde, sehe eine Kontinuität im Geschäftsmodell, das Vorantreiben der Internationalisierung und die Sicherung der technologischen Führerschaft vor. Das Service-Geschäft solle weiter ausgebaut werden. Die Gesellschaft werde erstmals seit langem wieder eine Dividende zahlen. Über deren genaue Höhe wollte die Gesellschaft bisher nichts sagen. Es habe lediglich die Aussage gegeben, dass sie über 0,15 EUR liegen werde. Eine Net-Cash-Position von 300 Mio. EUR bei ca. 120 Mio. Aktien lasse hier viel Spielraum offen.
Die vorgelegten Zahlen seien ebenso gut wie der Ausblick. Beides habe allerdings im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Sie seien in ihren Modellen zum jetzigen Zeitpunkt etwas skeptischer, was die Umsatz- und Margenentwicklung betreffe.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe behalten ihre Anlageempfehlung "halten" für die DEUTZ-Aktie unverändert bei. Das Kursziel werde von 6,50 EUR auf 7,50 EUR erhöht. (Analyse vom 20.02.2008) (20.02.2008/ac/a/d)
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